Presse Reviews
mica-Interview mit Rewolfinger - „three chords and the truth“
(mica, 13.8.07)
"Rewolfinger machen auf "Redemption, Daily 10 am" die österreichische Variante von punkigem Alternative-Country. Sie klingen ungefähr so wie Calexico auf gachen Drogen. Lustig!"
(Kurier, 23.2.07)
"Rewolfinger haben mittlerweile eine ganz eigene, einnehmende Art gefunden, sich mit Verve und Leidenschaft und einem spezifischen 'Witz', der eben nichts mit lustig sein oder gar Ironie zu tun hat, um Songs anzunehmen, die allesamt zu den thematischen Schwergewichtern des Great American Songsbooks gehören. .......
....Doch die Leidenschaft und Konzentration mit der Rewolfinger zu Werke gehen, macht die Frage nach der Ironie eigentlich auch gleich wieder obsolet, man höre sich etwa auf der CD das unglaubliche 'Everybody Loves You When You Are Dead' an, das so geil gesungen und arrangiert ist, dass einem ein lang vergessenes Wort in den Sinn kommen kann: gottvoll."
(Augustin Nr.205, S32, 20.6.07)
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"Rewolfinger haben kurzerhand den Wilden Westen nach Österreich verlegt. Schön, wenn auch teils ein bisschen sehr nah am Klischee agieren die sechs Finger. Das Album 'Redemption, Daily 10AM' wird aber dann plötzlich aufgewertet, wenn man mal ein Original kennt. Alle Songs sind liebevoll umgestaltet, ohne aus der ursprünglichen Country-Stimmung zu fallen. Dazu muss man sein Handwerkszeug wirklich drauf haben, denn in ein anderes Genre zu übersetzen geht deutlich leichter."
(Intro Magazin, 3.4.07)
"Wien liegt doch am Rio Grande: "Redemption, Daily 10 am", das Debutalbum der Wiener Band Rewolfinger, schreit wiederum nach Mannsbildern klassischen Zuschnitts. Wo Country&Western draufsteht, hat gefälligst Alkohol, Staub und die Bürde des einsamen Wolfes drin zu sein. Tolles Album für Midlife-Crisis-Geschüttelte aller Altersstufen! Die Band ist live zu Gast im Studio."
(Ankündigung für FM4 Im Sumpf am 18.3.07)
"Alternde Desperados, zwischen Suff und Wahnsinn, beweinen in vergammelten Schuppen ihre angestaubte Vergangenheit. Soweit die Hintergrundinfo. Zusammengefunden haben sich die fünf Outlaws vor rund drei Jahren. Ihre Kompetenz, 'mit 3 Akkorden im Country gut zurechtzukommen', gepaart mit ihrer Vorliebe, bereits geschriebendes Musikgut in ihren Rewolfinger-Trash-Country zu transkribieren, klingt zweifellos sehr lässig. Als Extrembeispiel sei die Motörhead Nummer 'Dancing On Your Grave' von ihrer ersten EP 'In the Beginning' (2005) erwähnt. Live begeistern Rewolfinger mit ihrem Ringelrei an ihren Instrumenten: Keiner beendet ein Set mit demselben Instrument, mit dem er es begonnen hat. Handlung dieser skurrilen Melange ist neben Üblichem wie Liebe/Hass auch der Tod und im Besonderen der Sargnagel ('Driving Nails In My Coffin'). Resümee: Die Pogues auf Country, nur nicht so betrunken.."
(Augustin Nr.198, S28 am 14.3.07)
"Ziemlich ausgelassen geht es auf "Redemption, Daily 10 am" von Rewolfinger zu. In sechsköpfiger Besetzung knöpft sich die in Wien ansässige Band diverse Klassiker aus einem Land Names 'Americana' vor, verzichtet bei Songs wie 'Rambling Man' und 'Wayfaring Stranger' aber darauf einen fremden Schmerz möglichst originalgetreu nachzustellen. Stattdessen nimmt man einen Beruhigungsschluck vom Hochprozentigen, um den schmalen Grat zwischer freier Interpretation und Ironisierung möglichst sicher zu meistern. Wie heisst es im Pressetext zur Platte doch so schön: 'Country, räudig wie der Punk, traurig wie der Totenmarsch'."
(NOW Magazin, No. 56, März 07)
"Die Frage also, ob man Franz Schubert in einen popmusikalischen Kontext transferieren könne, ist biografisch schon mal eindeutig mit ja zu beantworten. Und musikalisch? Das versucht der neueste Tonträger aus dem Hause pumpkin records zu beantworten, der - nach bewährter Manier - eine Vielzahl zeitgenössischer Interpretationen schubertschen Liedguts versammelt. 28 Tracks, aufgeteilt auf zwei CDs sind auf schubert is not dead zu hören. Darunter natürlich die eine oder andere eher unentspannte Herangehensweise, doch auch wahre Kleinode sind zu entdecken: Etwa von Soap & Skin, Bender, Forenbacher & The Bisons, Rewolfinger, Der Schwimmer oder den Lassos Mariachis. Fazit also: Ja, "Die Forelle" kann man auch heute noch singen! "
(Korso Magazin, zum Sampler 'schubert is not dead' Juni 07)
"Rewolfinger: Redemption, Daily 10 a.m.".
Die Country-Trash-Combo klingt nach New Mexico, blickt jedoch von Wien aus
in die seelischen Abgründe. Nachzuhören auf dem jüngst abgelieferten
Debüt..."
(VOR-Magazin 04/2007, S. 26)
KAPUZINE (Kapu Linz, S20), 09/05
REWOLFINGER auf Ö1, DI 28.6.2005 um 1710h
