Presse Reviews
Reviews zur EP 'Far Away'
"Rewolfinger pflegen eine obsessive Liebe zu amerikanischem
Country und geben dem Pferd erst recht die Sporen, wenn sie vom Weg
abkommen.
Rewolfinger rumpeln sich schon seit einiger Zeit ihre Vorstellung von Country
zurecht. Das letzte Album "How We Lost Our Way" war ein eindrucksvoller
Beweis, dass der wilde Westen kein geografisches Ziel ist, sondern eine
mythische Landschaft. Die EP „Far Away“ widmet sich thematisch nochmals
dem Titel der Platte. Die Band jagt über Abwege, hält manchmal inne um in
feierlicher Melancholie zu schwelgen oder die Geigen bittersüß kratzen zu
lassen. Der kürzeste Weg ist jedenfalls nie der interessanteste. "
(thegap 096, Mai 10, Werner Reiter)
"Eine Band auf Abwegen, in mehreren Kapiteln. Diese feine EP ist als Epilog zum gleichnamigen Rewolfinger-Album zu hören und versammelt 5 mögliche Titellieder, somit Lieder zu einem klassischen Westerntopos: Die Helden ziehen in die Wüste, doch die Schienen führen ins Leere.
Oder: Sie landen wahlweise im Saloon oder im Gefängnis. Das Abkommen vom Weg zieht sich wie ein gerissener roter Faden durch die Stücke, die natürlich dem Genre Alternative Country zuzuordnen sind. Auch wenn das Abdriften nach knapp 15 Minuten vorbei ist, entfaltet die Band doch eine ganz eigene Magie, der man sich nur schwer entziehen kann: Die Trompeten im Eröffnungsstück erinnern gar an Calexico, das Akkordeon treibt Track 2 'Distant Town' an. Es scheint, als hätte die Band all ihre Qualitäten in dieser Viertelstunde Musik komprimiert, die Umkehrung des selbst abgesteckten Claims inklusive, denn fast trotzig heisst es im Track 'A Fog Fell In': "I don't wanna find my way."
Nett: Mit den beigelegten Stickern kann man sein Cover selbst gestalten - mit dem stacheligen Kaktus oder doch mit dem Wegweiser 'they don't like you there'? Hier nicht, aber vielleicht schon in der nächsten Stadt. Wenn Sie die Chance haben, eine der energetischen Live-Shows von Rewolfinger zu sehen, sollten Sie sich die übrigens nicht entgehen lassen.
(Rote Raupe, Jürgen Plank, 15.5.10)
" Hello? Hello? Hi there, yes, I just wanna check – is there a song called “How we lost our way” on the album or not?
- No, it works pretty well. There is a slight buzz all the time, but I rather like that.
- Inspite of it all, I say, inspite of it all.
- If anybody is willing or able to pay for shots I’ll have one.
- Why? Well, what? No, as I wrote in the promotional sheet, the title is meant metaphorically, with connotations of “Lost Highway”.
- Seriously, that shouldn’t be true. Any good record takes its title from a track on the album.
- He says there isn’t.
(monochrom / cracked, , Mai 2010)
Reviews zu 'How We Lost Our Way'
"Als dicke Vinyl-LP (oder wahlweise auch als CD) kommt die neue Platte von Rewolfinger daher. Die Band, die einst mehr das Side-Projekt von in Wien ansässigen MusikerInnen war, meint es in den letzten Jahren immer ernster mit dem Musikmachen - und deswegen gibt es schon wieder ein Album: Dieses ist insofern interessant als es nicht nur eigene Nummer beinhaltet, sondern Traditionals wie »Hush Little Baby«, »Wicked Path Of Sin« und »When I Was A Young Man«. Überhaupt erzählt das Album kleine Geschichten aus dem Westen, neben Banjoklängen findet sich auch mal eine Trompete, die in Richtung US-Südstaaten und noch weiter bis hinunter nach México verweist. Beherzt musizieren Rewolfinger trotz oder wegen des Wegverlustes und haben sich den der Band eigenen Trash-Faktor munter erhalten; und wer Rewolfinger vor kurzem mit einem akustischen Set im WUK erlebt hat, der konnte erfahren, wie wunderbar differenziert diese fast schon zum dreckigen Dutzend angewachsene Band sich geben kann."
(Skug, Jürgen Plank, 15.7.09)
"Trash Country kommt als Ergebnis heraus, wenn man Country spielen will, aber nicht weiß, wie das geht", sagen Rewolfinger. Und: "Keine Ahnung von genretechnischen Standards zu haben, ist für Trash Country eine entscheidende Vorraussetzung." Das heimische Septett nimmt sich Country Music zur Brust und deutet sie, fernab aller Nashville Konventionen, auf herzlich-räudige Art neu. Die Songs sind überwiegend Traditionals. Rewolfinger nehmen davon jedoch nur die Texte her - es geht um Liebe und Tod, Verlockung und Schmerz - und machen ihre eigene Musik dazu, die auch Rock'n'Roll oder Tex Mex-Elemente inkludiert. Ihr zweites Album 'How We Lost Our Way' stellt im Vergleich zum Erstling 'Redemption, Daily 10am' ('2007) einen ordentlichen Entwicklungssprung dar. Der Unterschied ist schnell erklärt: Damals klang die Band irgendwie lässig, wie die österreichische Version des Americana- und Alternative-Country-Trends sozusagen. Jetzt klingt sie zwingend. Wie eine gute Indie-Rockband, die beschlossen hat, sich nur mehr der Country Music zu widmen - und diese nicht bloß als netten Spleen ansieht. Rewolfinger nehmen ihr Faible ernst, aber auch nicht zu ernst: Natürlich wissen sie mittlerweile, wie man Country Music richtig spielt. Viel mehr Spaß macht es aber, aus den Mustern des Genres auszubrechen und es mit punkiger Note zu würzen. Eine scharfe Mischung, die einem durchaus die eine oder andere Träne entlocken kann.
(now! Magazin, #78 Mai/2009, S40, Sebastian Fasthuber, Mai 2009)
"Trash Country does not really hit the mark, but it hits the spot. The right spot. My instant “hey, I like that” spot. I am a redneck by heart and in summer also outwardly, as can be easily seen when looking at my neck burned red from the sun from doing outside work. Painting the stable doors, drawing up fences, being out in the field caring for the crop. And in the evenings I sit down on my porch, get a cool beer and pick old country tunes on the guitar. It is all true, I swear. Rewolfinger have been around for some time and busy fuelling the fire of country music in Austria, refining their mix of styles and probably had no time driving the big rigs in the field or going into the woods chopping blocks. It is bad for the fingerpicking if your hands are swollen and calloust anyway. I cannot tell about the live these dudes live for real around here, but I have seen real live bisons. I dare you to call me a liar!
...read the full review here
(monochrom / cracked, , Mai 2009)
"Einer anderen Form amerikanischer Volksmusik hat sich die Wiener Band Rewolfinger verschrieben. „Trash Country“ lautet die selbstgewählte Genreschublade, und tatsächlich fantasiert sich das Septett in eine Hölle aus Schuld und Sühne, Verlockung und Verderben, die rein gar nichts mit dem Oberflächenglanz dessen gemein hat, was gemeinhin unter „Country“ läuft.
Das auch in einer aufwendigen Vinylversion erhältliche neue Album „How We Lost Our Way“ (Konkord) lässt das bemerkenswerte Debüt von vor zwei Jahren als reine Lockerungsübung erscheinen: In gespielter Authentizität spürt man völlig unironisch, gleichzeitig aber auch angenehm unverkrampft dem existenziellen Outlaw-Elend nach, wobei die innerhalb der „Americana“-Grenzen höchst wandlungsfähige Band dem normierten Schönklang des kommerziellen Countrysounds beherzt mit dem Arsch ins Gesicht fährt."
(Falter 17/2009, Programm S27 , 23.4.09)
"Rewolfinger kultivieren auf ihrem zweiten Longplayer einmal mehr den Wahnsinn, dem Männer in mittleren Jahren nur allzu oft anheim fallen. Ihre Sprache ist der Country, den sie in hoher Geschwindigkeit Richtung Trash treiben. Sechs Mann und eine Frau greifen hoch in die Saiten, fideln, trompeten, quetschen das Akkordeon und lassen die Säge jammern. Die Themen: Liebe, Hass, Tod und eine Schuld, die nicht getilgt werden kann. Ob Eigenkompositionen oder Coverversionen – da versteht es eine österreichische Band einer genuin amerikanischen Musikgattung einen eigenen Stempel aufzudrücken. Das hat Rewolfinger schon zur Vorband der Beasts of Bourbon geadelt – würde sich aber auch gut mit den Pogues vertragen. "
(thegap 096, Mai 09, Werner Reiter)
"Wer hätte gedacht, dass eine Band, die sich selbst dem Country-Genre zuordnet so klingen kann? Ich nicht! Zugegeben, man spürt diese bodenständige Melancholie, für welche der amerikanische Country so bekannt ist, doch der Sound auf "How We Lost Our Way" geht noch viel weiter als einen seine Cowboystiefel je tragen könnten.
Hier wird einem ein so vielseitiges Klangbild geliefert, dass man an jeglichem Zuordnungsversuch kläglich scheitert. Die trashige Grundstimmung wird immer wieder von exotischer Instrumentiertung unterbrochen. Man wird in Polka ähnliche Gefilde gleichermaßen entführt wie in traditionelle Bluegrass-Melodiewelten. Mit solch einzigartiger Zusammenstellung präsentiert die Band eines der waghalsigsten Mutproben auf dem traditionellen Country-Sektor. Wo andere aufhören fangen Rewolfinger erst an! "
(musicchannel.cc, Bettina Ostermann , 5.5.09)
"Die Welt von Rewolfinger ist hart und grau und - auch im Zweifelsfall - immer gegen den Angeklagten. Wie und warum die Band überhaupt vom rechten Weg abgekommen ist, beschreibt sie eindrucksvoll auf ihrer neuen Scheibe. Dabei beweist "How We Lost Our Way", dass Countrymusik nicht immer zwingend mit Revolverhelden und Liebesbekundungen an Good Ol' America zu tun haben muss. Gebrochene Männer singen hierauf von gebrochenen Herzen, zerbrochenen Träumen und Verbrechen, für die schließlich ein Unschuldiger einstehen musste. Dabei scheinen Banjo, Akkordeon und verzerrte E-Gitarren wie für einander bestimmt und verleihen Rewolfinger ihren ganz eigenen Sound, der zumindest hierzulande seines Gleichen sucht. "
(Kurier, Gemischte Platt'n 2009/4, Pascal Honisch)
"
Grazing on open plains, wearing cowboy hats in Nashville, drinking out of dirty shot glasses, trashing crummy hotel rooms off some lost highway, hitching a ride on a freight train over the border into Mexico and arriving in Austria to find a bunch of Germans and Austrians singing country… Well, not quite.
Rewolfinger are Trash Country from Vienna and, in their own words, Trash Country is ‘what you get, when one wants to play country, but has no idea how to correctly play it.’ They believe it is essential to have no idea of the standards and techniques related to the genre. Like the typical cowboy country singers, they reject what is law and go their own way.
‘As Trash Country style musicians, we have a passion for country music and its typical aspects like the stories told in its lyrics. Making up our own stories is what drives us and the songs. We are always looking for a special feeling in the music. As we lack the skills of a traditional country musician’s standards and techniques, we can only wait for the sporadic moment where this feeling suddenly pops up, not understanding why. But because this moment can never be caught or canned, this passion to capture it drives us crazy or into self-abandonment. That’s why the music stays vivid and raw, contrary to the smartass, know-it-all country musicians, who are obsessed with the rules and techniques of the genre as they attempt to catch the same feeling. We kind of lose focus and play pure music.’
The end product of this self-stylised genre is madness as it borrows from the traditional roots of country music and creates a new tasty concoction. They are influenced by Bluegrass (founded typically by the Irish and English settlers of America), Cajun (a French-speaking Canadians’ take on country, with an accordion at the core) and Old time country. Their lyrics tell of an obsession with the narratives of country music, typically revolving around the solitary man and his failures in love, challenges with hate, obsession with mortality – all on a backdrop of hard working-class labour and plight with the occasional ‘pistolpacking mama’.
This, and more, is explored and conquered on their new frontier album ‘How we lost our way’. Featuring tracks like ‘When I was a young man’ which hold on to your tender parts with that traditional bluegrass fiddler charm. While, adapting that country hick tongue in the sinners tune ‘The only hell my momma ever raised’ swings more with Canadian Cajun influence having the accordion at the epicentre as it intones ‘momma tried to turn me to Jesus, but I turned the devil’s way…’ Well, we’ve all been there. To turn the other way, the album is set alight by such tunes as ‘I wish I had someone to call my own’ with a trumpet and a banjo generating enough momentum to send an over 60 singles party into a full blown barnyard dance of another kind.
Never mind if country music is not your brew for, like most genres that bands are producing nowadays, Rewolfinger are an embodiment of a seeping and bending mutation that has gone astray. On the other hand, singing a genre originally set for the harsh barren countryside of Texas in Austria... A little unsuitable with the Alps and all, perhaps? Nevertheless, there is plenty of potential cowboys behind the oh-so-Mozart exterior of Austria to fuel this new take on it. I personally like it
(Ether Magazine (A), Jake Moss, June 09)
Allgemeine Reviews
mica Konzert Ankündigung:
" Mit Rewolfinger ist am 29. Oktober eine der wohl interessantesten heimischen Bands im Wiener Chelsea zu Gast. .... Mit einer recht eigenwilligen Mischung aus trashigem Rock`n`Roll, Punk, Walzer, TexMex und natürlich viel Country hebt sich die Band deutlich vom sonst gebotenen musikalischen und wenig originellen Einheitsbrei ab .... Rewolfinger sind immer schon andere Wege gegangen. Im Gegensatz zu anderen heimischen Bands, die krampfhaft versuchen, ihren Idolen nachzueifern und dabei zu einem billigen Plagiat verkommen, verschrieben sich Rewolfinger nicht dem Rock. Die vor sechs Jahren eher aus einem Nebenprojekt entstandene Band nahm schon von Anfang an Country als die Grundlage für ihr musikalisches Schaffen. Diesen vermischten sie mit Einflüssen aus verschiedensten Genres, so dass letzten Endes ein einzigartiger Stil kreiert werden konnte. ..... Die Art und Weise wie diese Versatzstücke zusammengeführt werden, macht der siebenköpfigen Combo niemand so schnell nach. So geschehen auch auf dem im vergangenen Jahr veröffentlichten Debüt „Redemption, Daily 10am“, welches nicht nur bei den Kritikern großen Anklang fand. .... Trotz der manchmal notwendigen Kompromisse ist alles erlaubt. Grenzen und Regeln, denen so genannte Independent-Bands nicht selten unterworfen sind, gibt es nicht. .... Besonders live geht ordentlich die Post ab. Was auch kein Wunder ist, stehen doch acht Musiker auf der Bühne. Da kann es schon mal vorkommen, dass es recht eng werden kann. Nichts desto trotz bieten Rewolfinger eine Show, die das Publikum von Beginn an in Stimmung versetzt und erst loslässt, wenn der letzte Ton gespielt worden ist.“
(mica, 28.10.08)
"mica-Interview mit Rewolfinger - „three chords and the truth“
(mica, 13.8.07)
Reviews zu 'Redemption, Daily 10am'
"Rewolfinger machen auf "Redemption, Daily 10 am" die österreichische Variante von punkigem Alternative-Country. Sie klingen ungefähr so wie Calexico auf gachen Drogen. Lustig!"
(Kurier, 23.2.07)
"Rewolfinger haben mittlerweile eine ganz eigene, einnehmende Art gefunden, sich mit Verve und Leidenschaft und einem spezifischen 'Witz', der eben nichts mit lustig sein oder gar Ironie zu tun hat, um Songs anzunehmen, die allesamt zu den thematischen Schwergewichtern des Great American Songsbooks gehören. .......
....Doch die Leidenschaft und Konzentration mit der Rewolfinger zu Werke gehen, macht die Frage nach der Ironie eigentlich auch gleich wieder obsolet, man höre sich etwa auf der CD das unglaubliche 'Everybody Loves You When You Are Dead' an, das so geil gesungen und arrangiert ist, dass einem ein lang vergessenes Wort in den Sinn kommen kann: gottvoll."
(Augustin Nr.205, S32, 20.6.07)
» der ganze Artikel als pdf «
"Rewolfinger haben kurzerhand den Wilden Westen nach Österreich verlegt. Schön, wenn auch teils ein bisschen sehr nah am Klischee agieren die sechs Finger. Das Album 'Redemption, Daily 10AM' wird aber dann plötzlich aufgewertet, wenn man mal ein Original kennt. Alle Songs sind liebevoll umgestaltet, ohne aus der ursprünglichen Country-Stimmung zu fallen. Dazu muss man sein Handwerkszeug wirklich drauf haben, denn in ein anderes Genre zu übersetzen geht deutlich leichter."
(Intro Magazin, 3.4.07)
"Wien liegt doch am Rio Grande: "Redemption, Daily 10 am", das Debutalbum der Wiener Band Rewolfinger, schreit wiederum nach Mannsbildern klassischen Zuschnitts. Wo Country&Western draufsteht, hat gefälligst Alkohol, Staub und die Bürde des einsamen Wolfes drin zu sein. Tolles Album für Midlife-Crisis-Geschüttelte aller Altersstufen! Die Band ist live zu Gast im Studio."
(Ankündigung für FM4 Im Sumpf am 18.3.07)
"Alternde Desperados, zwischen Suff und Wahnsinn, beweinen in vergammelten Schuppen ihre angestaubte Vergangenheit. Soweit die Hintergrundinfo. Zusammengefunden haben sich die fünf Outlaws vor rund drei Jahren. Ihre Kompetenz, 'mit 3 Akkorden im Country gut zurechtzukommen', gepaart mit ihrer Vorliebe, bereits geschriebendes Musikgut in ihren Rewolfinger-Trash-Country zu transkribieren, klingt zweifellos sehr lässig. Als Extrembeispiel sei die Motörhead Nummer 'Dancing On Your Grave' von ihrer ersten EP 'In the Beginning' (2005) erwähnt. Live begeistern Rewolfinger mit ihrem Ringelrei an ihren Instrumenten: Keiner beendet ein Set mit demselben Instrument, mit dem er es begonnen hat. Handlung dieser skurrilen Melange ist neben Üblichem wie Liebe/Hass auch der Tod und im Besonderen der Sargnagel ('Driving Nails In My Coffin'). Resümee: Die Pogues auf Country, nur nicht so betrunken.."
(Augustin Nr.198, S28 am 14.3.07)
"Ziemlich ausgelassen geht es auf "Redemption, Daily 10 am" von Rewolfinger zu. In sechsköpfiger Besetzung knöpft sich die in Wien ansässige Band diverse Klassiker aus einem Land Names 'Americana' vor, verzichtet bei Songs wie 'Rambling Man' und 'Wayfaring Stranger' aber darauf einen fremden Schmerz möglichst originalgetreu nachzustellen. Stattdessen nimmt man einen Beruhigungsschluck vom Hochprozentigen, um den schmalen Grat zwischer freier Interpretation und Ironisierung möglichst sicher zu meistern. Wie heisst es im Pressetext zur Platte doch so schön: 'Country, räudig wie der Punk, traurig wie der Totenmarsch'."
(NOW Magazin, No. 56, März 07)
"Die Frage also, ob man Franz Schubert in einen popmusikalischen Kontext transferieren könne, ist biografisch schon mal eindeutig mit ja zu beantworten. Und musikalisch? Das versucht der neueste Tonträger aus dem Hause pumpkin records zu beantworten, der - nach bewährter Manier - eine Vielzahl zeitgenössischer Interpretationen schubertschen Liedguts versammelt. 28 Tracks, aufgeteilt auf zwei CDs sind auf schubert is not dead zu hören. Darunter natürlich die eine oder andere eher unentspannte Herangehensweise, doch auch wahre Kleinode sind zu entdecken: Etwa von Soap & Skin, Bender, Forenbacher & The Bisons, Rewolfinger, Der Schwimmer oder den Lassos Mariachis. Fazit also: Ja, "Die Forelle" kann man auch heute noch singen! "
(Korso Magazin, zum Sampler 'schubert is not dead' Juni 07)
"Rewolfinger: Redemption, Daily 10 a.m.".
Die Country-Trash-Combo klingt nach New Mexico, blickt jedoch von Wien aus
in die seelischen Abgründe. Nachzuhören auf dem jüngst abgelieferten
Debüt..."
(VOR-Magazin 04/2007, S. 26)
KAPUZINE (Kapu Linz, S20), 09/05
REWOLFINGER auf Ö1, DI 28.6.2005 um 1710h

